Jun
06

Die Burg Schkölen ist eine Wasserburg in Schkölen.

Schkölen, eine kleine Stadt im nördlichen Teil des Saale-Holzland-Kreises, ist wohl mehr bekannt durch die seit mehr als fünfzehn Jahren durchgeführten Motocross-Veranstaltungen und das Sportstadion “25. Jahrestag der DDR”, weniger aber durch sein Baudenkmal.

Bis 1977 lag die Ruine der Wasserburg fast vergessen und mit Gestrüpp überwachsen inmitten der kleinen Stadt.

Jun
06

Litas

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Der Litas ist die litauische Währung seit dem 25. Juni 1993. Er existierte bereits während der Ersten Republik, in den Jahren 1922 - 1940. 1993 löste er die Übergangswährung talonas (vagnorkos, vagnoreliai) ab, die ein Jahr lang den Russischen Rubel ersetzt hatte. Auf litauisch: 1 litas/Centas, 2-9 litai/Centai, 10 oder mehr litų/centų.

Kursmünzen

Kursmünzen gibt es in Stückelungen von 1 Litas, 2 und 5 Litai sowie 1 centas, 2, 5 centai, 10, 20 und 50 Centu.

Gedenkmünzen

Von der 1 Litas Münze gibt es auch folgende Gedenkmünzen:

Scheine

Banknoten gibt es zu 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Litu. Nur noch selten findet man 1-Litas-, 2- oder 5-Litai-Scheine, sie sind aber noch gültig. Die 100- und 500-Litu-Scheine gibt es seit 2000, die 200-Litu-Scheine seit 1997.

Die Scheine stellen folgende litauische Persönlichkeiten dar:

1 Litas: Žemaitė (eigentl. Julija Beniuševičiūtė-Žymantienė), litauische Volksdichterin (1845 - 1921), auf der Rückseite die Holzkirche in Paluše (Aukštaitija) aus dem 18. Jh.
2 Litai: Bischof Motiejus Valančius, ein Fürsprecher der litauischen Identität (1801 - 1875); auf der Rückseite die Wasserburg von Trakai
5 Litai: Jonas Jablonskis, litauischer Sprachforscher, Begründer der litauischen Schriftsprache (1860 - 1930), auf der Rückseite eine Buchdruckmaschine
10 Litu: Steponas Darius und Stasys Girėnas, zwei litauische Luftfahrtpioniere (1896 bzw. 1894 - 1933 bei Flugzeugabsturz), auf der Rückseite ihr Flugzeug ´Lituanica´
20 Litu: Maironis (eigentl. Jonas Mačiulis), Prälat und Dichter (1862-1942), auf der Rückseite das Kriegsmuseum in Kaunas
50 Litu: Jonas Basanavičius, Wissenschaftler und Politiker, Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung 1918 (1851 - 1927), auf der Rückseite die Kathedrale und der Glockenturm in Vilnius
100 Litu (seit 2000): Simonas Daukantas, Historiker und Kämpfer für die Unabhängigkeit Litauens (1793 - 1864), auf der Rückseite die Universität Vilnius
200 Litu (seit 1997): Vydūnas (eigentl. Wilhelm Storost), Lehrer, Volkskundler, Dichter und Philosoph (1868 - 1953), auf der Rückseite der Leuchtturm von Klaipėda
500 Litu (seit 2000): Vincas Kurdirka, Dichter, Kämpfer für die Unabhängigkeit und Autor des Textes der litauischen Nationalhymne (1858 - 1899), auf der Rückseite die litauische Freiheitsglocke (Kudirkas war Herausgeber der Zeitschrift `Die Glocke´) vor einer idealisierten litauischen Landschaft

Euro und WKM II

Seit dem 4. Februar 2002 ist der Litas in Vorbereitung auf den Beitritt zum Euro über ein Currency Board mit dem festen Wechselkurs von 1 EUR = 3,4528 LTL an den Euro gebunden. Zuvor war der Litas an den US-Dollar mit dem Kurs von 1 USD = 4 LTL gebunden. Der Eurokurs von 1 : 3,4528 spiegelt das damalige Wechselkursverhältnis von US-Dollar zu Euro wider.

Am 27. Juni 2004 erfolgte zusammen mit Estland und Slowenien der Beitritt zum Wechselkursmechanismus II.

Am 16. Mai 2006 empfahl die Europäische Kommission Litauen aufgrund seiner leicht über den Maastricht-Kriterien liegenden Inflation, nicht zum 1. Januar 2007 in die Eurozone aufzunehmen. Die endgültige Entscheidung über eine Aufnahme fällt der Ecofin-Rat. In der Sitzung am 11. Juli 2006 änderte der Ecofin-Rat die Entscheidung erwartungsgemäß nicht.
Die Banken in Litauen und in der EU gehen von einem Eurobeitritt vor 2010 eher nicht aus.

Siehe auch

Litauische Euromünzen

Jun
06

Allen Mandelbaum (* 1926 in Albany/New York) ist ein US-amerikanischer Professor der italienischen Literatur, ein Dichter und ein produktiver Übersetzer. Derzeit ist er W. R. Kenan, Jr., Professor für Geisteswissenschaften bei der Wake Forest University.

Seine Übersetzung der Divina Comedia von Dante Alighieri erschien in der frühen 1980ern. Es wurde von der angesehenen Dante-Schülerin Irma Brandeis unterstützt. Anschließend wirkte er als Hauptschriftleiter bei den California Lectura Dantis mit, einer Kollektion von Essays über Comedy, die seine Übersetzung nutzen.

Mandelbaum erhielt den National Book Award für seine Übersetzung von Vergils Aeneis und ist außerdem der Empfänger des Meritordens der Republik Italien, der Premio Mondello, der Premio Leonardo, der Premio Biella, der Premio Lerici-Pea, der Premio Montale beim Montale-Jahrestag in Rom, und des Circe-Sabaudia Award.

Jun
06

Hungerbaum

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Ein Hungerbaum ist ein junger, frischer, geschmückter Baum, der traditionell in manchen Regionen Bayerns Paaren in den Garten gepflanzt wird, die trotz siebenjährigen Zusammenlebens noch nicht geheiratet haben. Der Baum ist bis ca. 2 Meter groß.

Es ist Brauch, dass Freunde des Paares den Baum schmücken und pflanzen. Das Paar ist ab diesem Zeitpunkt dazu angehalten, am Jahrestag ihrer Beziehung für diese Freunde einen Umtrunk, ein Essen oder eine Feier zu veranstalten. Dies soll solange fortgeführt werden, bis das Paar heiratet.

Jun
06

Der Geschwister-Scholl-Platz ist ein innerstädtischer Platz im Wuppertaler Stadtbezirk Barmen.

Der Platz ist neben dem Alten Markt und dem Johannes-Rau-Platz der dritte Platz in der Fußgängerzone Barmens. Er ist in der Nachkriegszeit von Karlsplatz (auch Carlsplatz) nach den Geschwistern Scholl umbenannt worden.

Topographie

Westlich des Platzes liegt die 1897–1900 erbaute Barmer Ruhmeshalle (Haus der Jugend), die im Krieg erheblich beschädigt wurde. 1958 wurde die zum Teil wieder aufgebaute Ruhmeshalle wiedereröffnet. An der nordwestlichen Ecke der Ruhmeshalle liegt ein Bankgebäude, das bis zur durchgehenden Fußgängerzone Werth geht. In dieser Ecke befindet sich seit dem Herbst 1921 ein Bismarck-Denkmal von Hugo Lederer, das sich vorher auf dem Rathausvorplatz (heute Johannes-Rau-Platz) befand. Das am Jahrestag der Kaiserproklamation enthüllte Denkmal musste wegen des Neubaues des Rathauses seinen Standort wechseln. Die westliche Seite ist durch ein großes Bekleidungskaufhaus begrenzt. Nach Süden hin, zur Bundesstraße 7 (B 7), ist der Platz offen.

Auf dem Werth bietet die Außengastronomie einer Eisdiele Gelegenheit zum Verweilen. Und bei Stadtfesten und Weihnachtsmärkten ist der Platz stets zentraler Punkt solcher Festlichkeiten.

Jun
06

Die finnischen Euromünzen sind die in Finnland in Umlauf gebrachten Euromünzen der gemeinsamen europäischen Währung Euro.

Umlaufmünzen

Sie haben drei Motive, zwei davon auf nur je einer Münze. Das Design für die sechs kleinsten Münzen stammt von Heikki Häiväoja, der Entwurf für die 1-Euro-Münze von Pertti Mäkinen und die nationale Seite der 2-Euro-Münze von Raimo Heino. Alle Designs enthalten die 12 Sterne der EU und das Prägejahr.

Die drei Motive der finnischen Euromünzen sind:

  • 1–50 Cent: Der finnische Wappenlöwe, früher auf der Finnmark.
  • 1 Euro: Zwei Singschwäne, die über eine finnische Landschaft fliegen.
  • 2 Euro: Frucht und Blüte der Moltebeere.

Die 1- und 2-Cent-Münzen wurden nur für Sammler in sehr geringer Auflage geprägt und sind im normalen Zahlungsverkehr nicht im Umlauf. Traditionell werden kleine Beträge in Skandinavien gerundet. Der Staatssekretär im finnischen Finanzministerium erklärte sogar, dass diese kleinen Münzen oftmals weggeworfen würden, da sie praktisch keinen Wert hätten und auch von Banken nur gegen hohe Gebühren eingetauscht würden.

Ein- und Zwei-Cent-Münzen zählen als gesetzliches Zahlungsmittel. Sie müssen daher auch in Finnland von Geschäften angenommen werden, etwa wenn Touristen sie aus anderen Staaten der Euro-Zone mitbringen.spiegel.de: Finnen werfen Kleingeld auf den Müll, 2. Juli 2006

Finnland begann mit der von der EU geforderten Neugestaltung der Münzen 2007.

Abbildungen der finnischen Euromünzen | Nationale Seite
0,01 € 0,02 € 0,05 €
Wappenlöwe
0,10 € 0,20 € 0,50 €
Wappenlöwe
1,00 € 2,00 € Rand der 2-€-Münze
»SUOMI FINLAND«</br>(finnisch und schwedisch</br>für Finnland)</br>und drei Löwenköpfe.
Zwei Singschwäne
Moltebeere

2-Euro-Gedenkmünzen

Finnland hat bis heute vier 2-Euro-Gedenkmünzen ausgegeben:

  • 2004: Fünfte Erweiterung der Europäischen Union 2004
  • 2005: 60. Jahrestag der Gründung der Vereinten Nationen und 50. Jahrestag der Mitgliedschaft Finnlands in der UN
  • 2006: 100. Jahrestag zur Einführung der Gleichberechtigung und des Frauenwahlrechts in Finnland
  • 2007: 50 Jahre Römische Verträge (Gemeinschaftsmünze aller EU-Staaten)

Quellen

Jun
06

Heinz Keßler (* 26. Januar 1920 in Lauban) war Armeegeneral in der NVA, Minister für Nationale Verteidigung im Ministerrat und Abgeordneter der Volkskammer der DDR.

Leben

Keßler diente im Zweiten Weltkrieg als Soldat der Wehrmacht. Nach Beginn des Russlandfeldzugs lief er zur Roten Armee über und engagierte sich für den antifaschistischen Widerstand im NKFD. Nach dem Krieg trat er der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) bei. 1946 war Keßler eines der Gründungsmitglieder der Freien Deutschen Jugend. Im gleichen Jahr wurde er ein Mitglied des Zentralkomitees (ZK) der SED.

Nachdem Keßler schon in der Zeit von 1956 bis 1967 als Chef LSK/LV und Stellvertreter des Verteidigungsministers fungierte und anschließend jahrelang die Politische Hauptverwaltung (PHV) leitete, übernahm er am 3. Dezember 1985 das Amt des verstorbenen Heinz Hoffmann. 1986 wurde er Mitglied des Politbüros des ZK. 1990 wurde Keßler aus der in PDS umbenannten SED ausgeschlossen.

Genau wie die restliche Staatsführung der DDR leugnete Keßler stets den Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze. So sagte er etwa in einem Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit vom 30. September 1988: „Es hat nie - nie! - einen Schießbefehl gegeben. Den gibt es auch jetzt nicht, das bitte ich mir so abzunehmen (…)“. Nach dem Fall der Berliner Mauer musste er sich zusammen mit ehemaligen Parteiführern und den anderen Mitgliedern des Nationalen Verteidigungsrates wegen des Befehls vor Gericht verantworten. Am 16. September 1993 wurde er deswegen zu einer siebeneinhalbjährigen Gefängnisstrafe verurteilt und im Frühjahr 1998 aus der JVA Berlin-Hakenfelde entlassen.

Literatur

Kessler, Heinz: Zur Sache und zur Person : Erinnerungen. Berlin, 1996, ISBN 392916163X

Jun
05

Das internationale Literaturtreffen Deutsch-Israelische Literaturtage ist ein von der Heinrich-Böll-Stiftung und dem “Forum Goethe-Institut” erstmals vom 20. bis 24. März 2005 veranstaltetes Event, das deutsche und israelische Schriftsteller zu Lesungen und Diskussionen an mehreren Spielorten in Berlin zusammenführen soll.

Anlass ist der ins Haus stehende 40ste Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland. Inhaltlich soll folgerichtig herausgearbeitet werden, was die zeitgenössische Literatur über die jeweiligen Gesellschaften, ihre Moral, Bestandsaufnahmen und Konfliktlinien zu erzählen hat.

Neben den Lesungen gibt es täglich autoren- und themenzentrierte Gesprächsrunden, Podiumsdiskussionen und Filmveranstaltungen.

Jun
05

Das Bistum Roermond (lat. Dioecesis Ruremundensis) ist eines der sieben katholischen Bistümer der niederländischen Kirchenprovinz. Im Bistum Roermond sind etwa 871 000 Katholiken registriert (76,9 % der Gesamtbevölkerung) von denen jedoch nur durchschnittlich 77 695 (oder 7 % der Gesamtbevölkerung) den Gottesdienst am Wochenende besuchen.

Geschichte

Das erste Bistum Roermond hatte seit 1559 bestanden; es war von den französischen Besatzern, die eine größere und übersichtlichere Struktur anstrebten, am 26. November 1801 aufgelöst worden. Der größte Teil dieses Bistums wurde dabei dem Bistum Lüttich zugeschlagen.

Das heutige (zweite) Bistum ist 1853 eingerichtet worden. Seine Grenzen fallen zusammen mit den politischen Grenzen der Provinz Limburg.

Die Bischofskirche des Bistums ist seit 1661 die Sankt-Christoffel-Kirche (Sankt-Christophorus-Kathedrale) in Roermond; der Jahrestag ihrer Weihe wird am 3. September gefeiert.

siehe auch: Liste der Bischöfe von Roermond

Weblinks

Offizielle Website des Bistums Roermond (niederländisch)

Jun
05

Das Heiligtum der Artemis Agrotera ist ein antiker griechischer Tempel in Athen. Er befindet sich auf der Ostseite des Ilisosflusses nahe bei der Kallirhoe-Quelle.

Der Tempel wurde 449 v. Chr. in ionischer Ordnung mit vier Säulen auf zwei Seiten von dem Architekten Kallikrates errichtet, auf den auch das ähnliche, etwas kleinere Nike-Tempelchen auf der Akropolis zurückgeht. In diesem Heiligtum der Jagdgöttin Artemis feierten die Athener jedes Jahr am 6. Boedromion (Mitte September) den Jahrestag der Schlacht bei Marathon.

Im 5. Jahrhundert n. Chr. wurde der Tempel in eine christliche Kirche umgebaut und im 17. Jahrhundert durch eine Kuppel erweitert. 1778 wurde er vom osmanischen Kommandanten Athens niedergerissen und das Baumaterial zur Verstärkung der Stadtmauern verwendet.

Erste Ausgrabungen fanden 1897 statt. Bei Straßenbauarbeiten entdeckte der Bauforscher Ioannes Travlos 1962 die Umfassungsmauer des Heiligtums. Obwohl offizielle Stellen mehrfach die große historische Bedeutung des Geländes festgestellt haben, befindet es sich noch im Privatbesitz und ist von Verfall bedroht. Eine Bürgerinitiative fordert Ausgrabungen und die Einbeziehung des Heiligtums in eine archäologische Schutzzone.