Jan
02

Hønefoss

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Hønefoss ist eine Kleinstadt in der Provinz (Fylke) Buskerud im Süden Norwegens. Sie gehört heute zur Kommune Ringerike und feierte 2002 den 150 Jahrestag der Ernennung zur Stadt. Die Stadt hat 13.775 Einwohner und umfasst ein Gebiet von 9,5 km² (1450 Ew/km²).

Sie ist für die Gemeinden Ringerike, Hole und Jevnaker das natürliche Handelszentrum. Hønefoss befindet sich nördlich des Sees Tyrifjorden. Der Wasserfall des Flusses Begna gab der Stadt seinen Namen.

Die Papierproduktion stellt den wichtigsten lokalen Industriezweig dar.

Verkehr

Hønefoss

ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Bahnlinie Oslo - Bergen führt durch den Bahnhof von Hønefoss, und hier zweigt die Linie nach Gjøvik über Roa ab.

Die Hauptverbindungsstraße E16 von Oslo nach Bergen führt auch über Hønefoss und trift hier auf den Riksvei 7 nach Hallingdal und Riksvei 35 nach Hokksund und Lunnen.

Persönlichkeiten

Anders Jacobsen, Norwegischer Skispringer

Harald Henschien, Norwegischer Journalist

Jan
02

Ein Atomeisbrecher ist ein Schiff mit der Eignung als Eisbrecher, das durch einen Kernreaktor angetrieben wird.

Geschichte

Der weltweit erste Atomeisbrecher Lenin lief am 5. Dezember 1957 in der Sowjetunion vom Stapel. Er wurde vorwiegend als Verkehrsmittel, zum Gütertransport, zu Forschungszwecken, zur Versorgung der Einwohner Nordsibiriens und zum Freihalten der Nordostpassage eingesetzt.

Mit dem sowjetischen Atomeisbrecher der 2. Generation namens Arktika erreichte man am 17. August 1977 zum ersten Mal den geografischen Nordpol der Erde, was zuvor nur mit U-Booten gelungen war.

1990 wurden erstmals auch ausländische Touristen mit dem Atomeisbrecher Rossiya zum Nordpol gefahren. Die Atomeisbrecher Sowjetski Sojus und Jamal fahren in neuerer Zeit regelmäßig etwa fünfmal jährlich mit Touristen zum Nordpol.

Andere sowjetische Atomeisbrecher hießen Sibir und Vaigach.

Der Atomeisbrecher Lenin wird zur Zeit rekonstruiert und in ein Museum, ein Informationszentrum und Geschäftszentrum umgebaut; im November 2005 soll das Museum “für die Erschliessung der Arktis und des nördlichen Seewegs” darin eröffnet werden.

Als letzter Eisbrecher der zweiten Generation wurde am 2. April 2007 das Schiff 50 Let Pobedy (50. Jahrestag des Sieges) in Dienst gestellt. Er lief aber bereits 1993 vom Stapel.

Derzeit verfügt Russland über 8 Atomeisbrecher, der modernste ist die 50 Let Pobedy mit 75.000 PS und einem bis zu 48 cm dicken Vorschiff.

Name Indienst- stellung Projektnummer Typ Klasse Reaktor Reaktor- generation Kommentar
Lenin 1959 92M Eisbrecher Lenin 3xOK-150
2xOK-900
1
2
1970 Reaktortausch bei Modernisierung, 1989 stillgelegt, Umbau zum Museumsschiff
Arktika 1975 1052-1 Eisbrecher Arktika 2xOK-900A 2 nicht in Betrieb
Sibir 1977 1052-2 Eisbrecher Arktika 2xOK-900A 2 nicht in Betrieb seit 1993, Brennstäbe verbraucht
Rossiya 1985 10521-1 Eisbrecher Arktika 2xOK-900A 2
Sevmorput 1988 10081 Containerschiff Sevmorput 1xKLT-40 3 besitzt verstärkte Bordwände und Eisbrecherbug
Tajmyr 1989 10580-1 Flusseisbrecher Taimyr 1xKLT-40M 3
Sowjetski Sojus 1990 10521-2 Eisbrecher Arktika 2xOK-900A 2
Vaigach 1990 10580-2 Flusseisbrecher Taimyr 1xKLT-40M 3
Yamal 1993 10521-3 Eisbrecher Arktika 2xOK-900A 2
50 Let Pobedy 2007 10521 Eisbrecher Arktika 2xOK-900A 2 Baubeginn 1989 als Ural
Jan
01

Am 8. September 1953 veröffentlichte Papst Pius XII. die Enzyklika Fulgens Corona (In der leuchtenden Krone), um den 100. Jahrestag der Definition des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis (Immaculata Conceptio) zu kennzeichnen.

Das Dogma über die Aufnahme Mariens in den Himmel

Am 1. November 1950 verkündete Papst Pius XII. das Dogma von der Aufnahme Mariä in den Himmel, zuvor hatte er mit der Enzyklika Deiparae virginis mariae vom 1. Mai 1946 die Meinung und Stellungnahme der Bischöfe eingeholt. Hierzu führt er aus:

„Mit diesem Zeitpunkt tritt in den Botschaften eine Wende ein. Allmählich offenbart sich die ganze Fülle der Botschaft, die Maria, als die Frau aller Völker, bringen will, und es entfaltet sich der Plan, mit dem sie die Welt retten will. Sie gibt ein Gebet und ein Bild und spricht ausführlich über das letzte marianische Dogma von der Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin“.

Das „Marianische Jahr 1954“

Mit dieser Enzyklika regte er nun die Einsetzung eines Marianischen Jahres für 1954 an, um die außerordentliche Heiligkeit der Mutter Christi hervorzuheben, wie sie in den Geheimnissen ihrer Empfängnis ohne Makel der Erbsünde und ihrer Aufnahme in den Himmel zum Ausdruck kommt.

Dec
31

Holger Hövelmann (* 12. Juli 1967 in Roßlau) ist ein deutscher Politiker (SPD).

Er ist seit 2006 Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt und seit 2004 Landesvorsitzender der SPD in Sachsen-Anhalt.

Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1986 studierte Hövelmann an der Offiziershochschule der Landstreitkräfte der NVA in Zittau als Politoffiziersschüler. Das Studium schloss er nach der Wende als Diplompolitikwissenschaftler ab.

Vor seiner Wahl zum SPD-Landesvorsitzenden hatte er den Charakter seines Studiums zum Diplompolitikwissenschaftler nicht näher erläutert. Seit 2004 ist er SPD-Landeschef in Sachsen-Anhalt. In den neunziger Jahren war er als Angestellter beim Landkreis Zerbst tätig. Von 1993 bis 2001 war er Geschäftsführer der ÖTV-Kreisverwaltung Anhalt.
Holger Hövelmann ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Partei

Hövelmann war 13 Monate lang Mitglied der SED.

Seit 1993 ist er Mitglied der SPD. Von 1995 bis 2004 war Hövelmann Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes Anhalt-Zerbst. Im Oktober 2004 wurde er mit einer Stimme Mehrheit in einer Kampfkandidatur gegen Gerhard Miesterfeldt zum Vorsitzenden des SPD-Landesverbandes Sachsen-Anhalt gewählt. Im November 2006 wurde Hövelmann ohne Gegenkandidat mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt.

Holger Hövelmann hatte seine frühere SED-Mitgliedschaft zunächst innerparteilich nicht eingeräumt, was 2004 im Vorfeld des Landesparteitages der SPD für Diskussionen sorgte. Das galt auch für die Angabe des Studiums der Politikwissenschaften ohne Hinweis darauf, dass er sich vor 1989 in der Ausbildung zum Politoffizier befunden hatte.

Abgeordneter

Von 1994 bis 2001 gehörte Hövelmann dem Kreistag des Landkreises Anhalt-Zerbst an und war hier in dieser Zeit auch Vorsitzender der SPD-Fraktion.

Öffentliche Ämter

Von 2001 bis 2006 war Hövelmann Landrat des Kreises Anhalt-Zerbst.

Nach der Landtagswahl 2006 wurde Hövelmann am 24. April 2006 als Innenminister in die von Ministerpräsident Wolfgang Böhmer geführte Landesregierung von Sachsen-Anhalt berufen.

Kritik

Kritisiert wurde die Tatsache, dass Hövelmann zum 45. Jahrestag des Mauerbaus an einer Gedenkveranstaltung in Marienborn als Hauptredner auftrat. Wegen Hövelmanns Vergangenheit als Politoffiziersschüler sagten daraufhin das Bürgerkomittee, CDU-Politiker sowie ein FDP-Bundestagsabgeordneter ihre Teilnahme an der Gedenkveranstaltung ab. Der FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag von Sachsen-Anhalt Paqué nannte den Auftritt Hövelmanns eine “Respektlosigkeit gegenüber der deutschen Geschichte”.

Nachdem Hövelmann die Entscheidungen einiger Gerichte in der Öffentlichkeit kritisiert hatte, beklagte sich der Richterbund des Landes Sachsen-Anhalt im März 2007 über diese Einmischungsversuche des Innenministers in die Arbeit der Justiz. http://www.mdr.de/nachrichten/meldungen/4221677.html http://www.presseportal.de/story.htx?nr=953233

Quellenangaben

Dec
31

Vanemuine ist ein Theater in Tartu, Estland. Es ist das älteste Theater estnischer Sprache und geht auf das Jahr 1870 zurück.

Am 24. Juni 1865 wurde auf Initiative von Johann Voldemar Jannsen in Tartu die kulturelle Gesellschaft Vanemuine Selts gegründet. Die Gesellschaft organisierte 1869 das erste estnische Sängerfest. Am fünften Jahrestag ihrer Gründung, dem 24. Juni 1870, führte sie das Theaterstück Der Cousin aus Saaremaa (Saaremaa Onupoeg) von Lydia Koidula auf. Dies war die Begründung des estnischen Nationalthaters und des Theaters Vanemuine.

Das Theater befand sich ursprünglich in einem Gebäude an der Jaama-Straße, das jedoch 1903 einem Feuer zum Opfer fiel. Ein von Armas Lindgren entworfenes neues Gebäude wurde 1906 an der Aia-Straße (heute Vanemuise-Straße) eröffnet, mit diesem begann der professionelle Theaterbetrieb.

1944 brannte das Theater in Folge von Kriegshandlungen ab. Das Theater zog in das Gebäude des früheren Deutschen Theaters von Tartu um. Dieses bildet heute, nachdem es 1978 erneut abbrannte und 1991 restauriert wurde, das “kleine Haus” des Vanemuine. Am alten Ort wurde 1967 ein neues Theatergebäude errichtet, heute ist es das “große Haus” des Vanemuine mit 682 Plätzen. Eine Konzerthalle mit 842 Plätzen wurde 1970 eröffnet.

Dec
31

Der Welttuberkulosetag (Abk.: Welt TB Tag) ist ein Gedenktag und fällt auf den 24. März eines jeden Jahres, um so die Erinnerung an die Tuberkulose in der Öffentlichkeit wachzuhalten, durch die auch heute noch jedes Jahr etwa 1,6 Millionen Menschen sterben (die meisten davon in der Dritten Welt).

Dieser Tag im Jahr wurde bewusst gewählt, denn am 24. März 1882 gab Robert Koch in Berlin die Entdeckung des Tuberkulose-Bakteriums bekannt. Zu dieser Zeit war die Tuberkulose in Europa und Amerika derart weit verbreitet, dass jeder siebte daran starb. Durch die Entdeckung der Krankheitsursache, war es möglich eine Therapie gegen diese Krankheit zu entwickeln.

Im Jahr 1982, also am 100. Jahrestag der oben näher bezeichneten Veröffentlichung, schlug die Internationale Union gegen Tuberkulose und Lungenkrankheiten (IUATLD) den 24. März als Welttuberkulosetag vor. Im Jahr 1996 schloss sich die WHO diesem Vorschlag an, um diesem Tag mehr Gewicht zu verleihen.

Dec
31

Die Krönungsmesse in C-Dur, KV 317 ist eine Messe von Wolfgang Amadeus Mozart.

Der Name Krönungsmesse stammt nicht von Mozart selbst, sondern taucht erstmals 1873 auf. Angeblich bezieht er sich auf die „Krönung“ eines wundertätigen Gnadenbildes in der Wallfahrtskirche Maria Plain im Jahre 1751, zu deren 28. Jahrestag die Messe ebendort uraufgeführt worden sein soll. Wahrscheinlicher erscheint aus heutiger Sicht aber, dass die Uraufführung am Ostersonntag 1776 im Salzburger Dom erfolgte und der Name auf die spätere Verwendung der Messe bei den Krönungsfeierlichkeiten von Leopold II. (1790) oder Franz II. (1792) in Prag zurückgeht.

Charakteristisch für diese Messe sind die sinfonischen Elemente. Solostimmen und Chor werden sehr deutlich voneinander getrennt. Besondere Bedeutung fällt auch der Oboe zu. Die Krönungsmesse besteht aus 6 Teilen:

  • Kyrie: Andante maestoso - Più andante
  • Gloria: Allegretto con spirito
  • Credo: Allegro molto - Adagio - Tempo I
  • Sanctus: Andante maestoso - Allegro assai
  • Benedictus: Allegretto - Allegro assai
  • Agnus Dei: Andante sostenuto - Allegro con spirito
Dec
31

Helsinki-86

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Helsinki-86 war eine im Juli 1986 in Liepāja gebildete Menschenrechtsgruppe Lettlands.

Zu ihren Gründern zählten Linards Grantiņš, Raimonds Bitenieks und Mārtiņš Bariss.

Am 14. Juni 1987 organisierte die Gruppe eine Feier, bei der am Freiheitsmonument in Rīga Blumen niedergelegt wurden. Dieses Ereignis demonstrierte die Wiedergeburt des lettischen Nationalstolzes und Selbsvertrauens.

Am 23. August 1987 organisierte Helsinki-86 eine Protestdemonstration gegen den Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt, der der sowjetischen Okkupation Lettlands vorausgegangen war.

Am 18. November 1987 feierte sie seit 1940 zum ersten Mal den Jahrestag der lettischen Unabhängigkeit von 1918.

Als politische Partei nahm Helsinki-86 erfolglos an den Parlamentswahlen zur Saeima von 1998 teil.

2003 wandelte Helsinki-86 sich zu einer neuen nationalistischen Partei, der Nacionālā Spēka Savienība (NSS).

Dec
30

Markus Heiniger (* 1954) ist ein Schweizer Historiker und Journalist.

Heiniger studierte Geschichte in Zürich und war Redakteur der Friedenszeitung. Heute ist er als Programmleiter in der Politischen Abteilung IV des Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) tätig.

Als Historiker arbeitet er nicht mehr. Trotzdem hat er als Geschichtswissenschaftler ein Buch geschrieben, dass innerhalb der Schweiz großes Aufsehen erregt und verschiedenste Diskurse angestossen hat (siehe Kap. “Dreizehn Gründe…”).

Zur Veranstaltung des 60. Jahrestag des Friedensrates vom 5. bis 7. August 2005 hielt er einen Vortrag mit dem Titel: 1945: Lehren aus dem Krieg – Aufbruch zum Frieden?.

Er war früher als Sekretär innerhalb des Friedensrates tätig.http://www.friedensrat.ch/friedensseminar.html Überblick über das Programm des 60. Jahrestag des Friedensrates

Dreizehn Gründe…

Nach Angaben der Schweizer Wochenzeitung hat Markus Heiniger in seinem Buch «Warum die Schweiz im Zweiten Weltkrieg nicht erobert wurde» die zentralen Erkenntnisse der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Zeit zwischen 1933 und 1945 zusammengefasst und neu erörtert.Artikel aus der WOZ-Die Wochenzeitung aus der Schweiz

Der Tages-Anzeiger nimmt das Buch (neben dem Werk Bundeshaushalt, Währung und Kriegswirtschaft als Beispiel für eine Neue Sicht von Professor Jakob Tanner) als Umkehr von der Theorie, dass die Schweiz nur „Glück“ hatte unbeschadet aus der faschistischen Ära herusgekommen zu sein. Er und Tanner nahmen weniger den militärischen Faktor in Augenschein sondern vielmehr die „wirtschaftliche Kooperation der Schweiz mit Nazi-Deutschland“. Bericht des Tagesanzeiger vom 21. Aug. 2006Titel: „Einsam auf der Insel der Glückseligen.
Die Schweiz versteht sich als Glücksfall der Geschichte. Doch das verklärte Bild macht blind für die Realität.“

Das Buch „Dreizehn Gründe…“ ist als Literaturhinweis im „Historisch Lexikon der Schweiz“ zum Thema „Kritische Töne 1975-1995“; Georg Kreis aufgenommen worden.

Quellen und Weblinks

  • Interview der WoZ-Die Wochenzeitung mit Markus Heiniger
Dec
30

Ein Atomeisbrecher ist ein Schiff mit der Eignung als Eisbrecher, das durch einen Kernreaktor angetrieben wird.

Geschichte

Der weltweit erste Atomeisbrecher Lenin lief am 5. Dezember 1957 in der Sowjetunion vom Stapel. Er wurde vorwiegend als Verkehrsmittel, zum Gütertransport, zu Forschungszwecken, zur Versorgung der Einwohner Nordsibiriens und zum Freihalten der Nordostpassage eingesetzt.

Mit dem sowjetischen Atomeisbrecher der 2. Generation namens Arktika erreichte man am 17. August 1977 zum ersten Mal den geografischen Nordpol der Erde, was zuvor nur mit U-Booten gelungen war.

1990 wurden erstmals auch ausländische Touristen mit dem Atomeisbrecher Rossiya zum Nordpol gefahren. Die Atomeisbrecher Sowjetski Sojus und Jamal fahren in neuerer Zeit regelmäßig etwa fünfmal jährlich mit Touristen zum Nordpol.

Andere sowjetische Atomeisbrecher hießen Sibir und Vaigach.

Der Atomeisbrecher Lenin wird zur Zeit rekonstruiert und in ein Museum, ein Informationszentrum und Geschäftszentrum umgebaut; im November 2005 soll das Museum “für die Erschliessung der Arktis und des nördlichen Seewegs” darin eröffnet werden.

Als letzter Eisbrecher der zweiten Generation wurde am 2. April 2007 das Schiff 50 Let Pobedy (50. Jahrestag des Sieges) in Dienst gestellt. Er lief aber bereits 1993 vom Stapel.

Derzeit verfügt Russland über 8 Atomeisbrecher, der modernste ist die 50 Let Pobedy mit 75.000 PS und einem bis zu 48 cm dicken Vorschiff.

Name Indienst- stellung Projektnummer Typ Klasse Reaktor Reaktor- generation Kommentar
Lenin 1959 92M Eisbrecher Lenin 3xOK-150
2xOK-900
1
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1970 Reaktortausch bei Modernisierung, 1989 stillgelegt, Umbau zum Museumsschiff
Arktika 1975 1052-1 Eisbrecher Arktika 2xOK-900A 2 nicht in Betrieb
Sibir 1977 1052-2 Eisbrecher Arktika 2xOK-900A 2 nicht in Betrieb seit 1993, Brennstäbe verbraucht
Rossiya 1985 10521-1 Eisbrecher Arktika 2xOK-900A 2
Sevmorput 1988 10081 Containerschiff Sevmorput 1xKLT-40 3 besitzt verstärkte Bordwände und Eisbrecherbug
Tajmyr 1989 10580-1 Flusseisbrecher Taimyr 1xKLT-40M 3
Sowjetski Sojus 1990 10521-2 Eisbrecher Arktika 2xOK-900A 2
Vaigach 1990 10580-2 Flusseisbrecher Taimyr 1xKLT-40M 3
Yamal 1993 10521-3 Eisbrecher Arktika 2xOK-900A 2
50 Let Pobedy 2007 10521 Eisbrecher Arktika 2xOK-900A 2 Baubeginn 1989 als Ural